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Ausgerüstet mit Grill, Zelten, Pavillon u.s.w. fuhren wir am Donnerstag mit unserem Specialriders-Bus nach Lausanne ab. Gegen Abend kamen wir am Campingplatz Vidy vollgepackt mit den frisch gekauften Sandwiches, Ravioli und Chips an, womit wir unseren Hunger auch schnell stillten. Die Zelte schlugen wir bei strahlend sonnigem Wetter auf. Na ja, mit dem Hauszelt, das zuvor noch keiner von uns gesehen hat und in dem wir zu Beginn nur einen Haufen Stangen und Blachen sahen, brauchten wir einige Zeit, und so waren einige Bemerkungen von bereits eingerichteten Zeltler auch nicht verwunderlich. Doch wir nahmen es locker, denn schon bald würden wir uns dafür rächen.

Vorher hatten wir aber noch einen Rundgang durch das ganze Areal gemacht und den Skatepark, den See und das Beach Volleyball-Feld begutachtet. Schon planten wir unsere Sportaktivitäten für das kommende Wochenende. Schliesslich hatten wir uns für den Abend und die Nacht mit Bier und Smirnoff zu versorgen, was wir im Camping-Lädeli erledigen konnten. Es folgte dann ein geselliger Abend zu viert, wo sich dann aber immer mehr Leute vom Platz hinzu setzten. Das Camping-Lädeli hat bestimmt einen guten Umsatz erreicht, denn je später die Nacht wurde, umso mehr Leute torkelten in der Gegend umher und gaben irgendwelche Laute von sich.

Am Morgen des 3. August 2001 konnten wir unserem Rachezug gegen die fiesen Bemerkungen starten und wir stellten bei ströhmenden Regen unser Pavillon auf und versorgten unseren Platz unter einer trockenen Blache. Wir stellten die Stühle darunter und beobachteten die neidischen Blicke. Am frühen Nachmittag konnten wir uns dann endlich dazu überwinden, in die Stadt zu fahren, um uns mit Köstlichkeiten für den Abend einzudecken. Ausserdem musste Nachschub an Bier und sonstigen Getränken her, da diesen Abend weitere vier Specialriders eintreffen würden. Diese sind dann nach vielen Strapazen etwa um 23.00 Uhr bei uns eingetroffen und konnten sich auch gleich entspannt und mit einem Bier in der Hand an das trockene Plätzchen setzen.

Ach ja, die Strapazen: Cornels Auto hatte einige Aussetzer und so musste Manuela mit ihrem Wagen den blauen Ford einige Meter abschleppen, bevor Cornel ihn wieder zum Laufen brachte.

Die Hitze im Zelt zu Beginn des dritten Tages war kaum zu ertragen, weshalb auch alle wieder sehr früh zum Leben erweckt wurden. Bereits nach dem kräftigenden Frühstück packten wir die acht Specialriders und zwei Kolleginnen in den Bus und fuhren nach Ouchy, wo wir dann allesamt in die Metro in die City stiegen. Nach einem etwas schwerfälligen Spaziergang durch die Stadt mit Mittagessen und Bummel wurde es höchste Zeit, das Abendessen zu besorgen. Im Migros holte sich jeder wozu er Lust hatte und schliesslich kehrten wir zum Campingplatz zurück, wo dann tatsächlich endlich Sport angesagt war.
Der Frisbee flog ziemlich weit, die Badehosen wurden nass und die Skater zeigten ihre Kunststücke in der Halfpipe.

Am letzten Tag freuten sich alle schon auf das bequeme Bett zu Hause und so packten wir bereits Morgens unsere Sachen zusammen.